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DAS PÄDAGOGISCHE KONZEPT
Künstlerische Tätigkeiten

In unserem Kindergarten nehmen die Kinder regelmäßig an verschiedenen künstlerischen Aktivitäten teil. Künstlerische Tätigkeiten regen im Menschen innere Bildungsprozesse an und helfen seelische Blockaden zu lösen. Hierbei geht es nicht um die Ergebnisse sondern um den Prozess des Tätigseins.

Aquarellmalen

Das Malen mit Aquarellfarben bringt die Seele des Menschen in Bewegung, zum Atmen. Die Seele bewegt sich zwischen Außen- und Innenwelt.
Vom Kind Erlebtes wird über die Sinne aufgenommen, zu
inneren Bilder gestaltet und beim Prozess des Malens wieder heraus gelassen. Das fließende Element der Wasserfarbe unterstützt das seelische Atmen positiv. Bleibt das Malen ganz frei von Themen- und Formvorgaben, so ermöglicht es das langsame Entstehen eines Motivs, was eine stark Phantasie anregende Wirkung hat.

Plastizieren

Es werden zu verschiedenen Anlässen Plastizierangebote mit Bienenwachsknete gemacht, z.B.fertigen die Erzieherinnen in der Adventszeit Krippenfiguren, zu Ostern Häschen und an den Geburtstagen Geburtstagskerzen, und die Kinder tun nach­ahmend mit. Neben der Anregung kreativer Gestaltung bewirkt das Kneten des Bienenwaches auch den Wärmeorganismus der Kinder an.

Musik

Mit einfachen Musikinstrumenten können die Kinder ersten Klangerfahrungen machen. Der Kindergarten stellt hierfür unterschiedliche Instrumente zur Verfügung (z.B. Kinderharfen, Klangstäbe, Xylophone, selbst gebastelte Instrumente), die von den ErzieherInnen entweder in der ganzen Gruppe oder in Kleingruppen eingesetzt werden. Die meisten Melodie­instrumente haben eine pentatonische Stimmung (nur Ganz­ton­schritte), die dem frühkindlichen Musikempfinden noch mehr entspricht.
Darüber hinaus hat das Singen seinen festen Platz im Tages­geschehen. Die Woche wird gerne von Eltern, Kindern und ErzieherInnen gemeinsam mit jahreszeitlich passenden Liedern eingeläutet und immer wieder begleiten die ErzieherInnen ihre Arbeit mit Volks- und Kinderliedern und schaffen so eine lockere, freudige Atmosphäre. Die Kinder lernen die Lieder im wiederkehrenden Hören und stimmen je nach Lust mit ein.

Eurythmie

In den wöchentlichen Eurythmiestunden werden von einer speziell dazu ausgebildeten Eurythmistin Kinderreime und Lieder gesprochen bzw. gesungen und mit entsprechenden Bewegungen begleitet, welche die Kinder auf ihre eigene freie Weise nachahmen.
Eurythmie bedeutet wörtlich übersetzt „schöne Bewegung“. Die Laute der Sprache und die Klänge der Musik werden in seelisch erlebte Bewegung umsetzt.

„Wenn man mit kleinen Kindern tanzt, dann können sie eine Ich-Kraft gewinnen, die weder Schulerziehung noch Schicksalsfügung zu bewirken vermögen.“ (1)

Wird dies von den Kindern rhythmisch wiederholend mitvollzogen, so erfahren sie dadurch eine besondere Stärkung ihrer Lebenskräfte.

(1) aus: „Kind tanzt“ Studienmaterial der internationalen Vereinigung der Waldorfkindergärten Heft 10, Seite 6

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